Aktuell

Das vergangene Studienwochenende vom 25.-26.Juli behandelte das Thema: Das Wertempfinden und das Herzzentrum. 60 Teilnehmer arbeiteten eifrig an den Begriffen und an Übungen der Konzentrationsbildung. Deutlich wurde bei diesen Arbeiten, dass der sogenannte soziale Prozess, der dem Herzen zugeordnet ist, noch sehr wenig in der Praxisführung eines dialogischen Gespräches reif ist.

Künstlerische Gestaltung des Sozialen Prozesses in Kupfer. Werner Fähndrich

Am Beispiel, wie sich eine Person in einem Bewerbungsgespräch bei einer Volkshochschule oder Bildungseinrichtung vorstellt, konnte dieser soziale Prozess als Übung sehr praktisch in seine Anwendung finden: Eine Bildungseinrichtung, die einen Yogakurs aufnimmt, folgt den Prinzipien einer allgemein nachvollziehbaren Bildungskultur und will den Unterricht konfessionsfrei, personenungebunden und allgemein verständlich d.h. nicht esoterisch vorfinden. Die Personen, die in der spirituellen Hochschule lernen, müssen den Yoga und alle weiteren Unterrichtsformen zur freien Verfügbarkeit sozialfähig und volksnah anbieten und keine heimlichen, personenbezogenen Missionen oder esoterische Geheimformeln unterrichten. Der Wert der Arbeit sollte zu einer allgemeinen Bildungsverbesserung aller Beteiligten führen. Eine reife esoterische Schulung führt in jedem Falle zu einer besten exoterischen Anwendung von Inhalten und schenkt den Beteiligten im Umfeld eine natürliche Wahrnehmung und Beziehung. Die Tage konnten ein gutes und sehr solides Ende finden und es entwickelte sich eine sehr schöne Wärmesphäre des Lichts. (Foto: Lundo am 27. Juli)

Das Mantra Lokah Samastah Sukinoh Bhavantu wurde gesungen. Übersetzt heißt dies: Mögen alle Wesen glücklich sein. Mögen sich die Seelen im Jenseits erfreuen über das dialogische Prinzip im sozialen Prozess.


Die nächste Regeneration findet vom 9. bis 16. August statt. Anmeldungen sind hierfür noch möglich. Wichtig ist es, dass wirkliche Lebensperspektiven, mit möglichst spirituellen Gedanken in diesen Tagen ergriffen werden. Die größte Heilsmöglichkeit besteht in der Entwicklung sinnvoller Zielperspektiven und der Umsetzung von Ideen und Idealen. Man sollte nicht nur jene Erwartung haben, dass man von Ernährung, guter Luft und einigen Übungen schnell gesund wird, sondern sich darauf einstellen, dass wirkliche fundierte Sinnfragen und sogar Lebensaufgaben neu und solide ergriffen werden.

Gleichzeitig können Studiengäste kommen und in dieser Woche aktiv an verschiedenen Übungen und ganz besonders an eigenständig gewählten und vorgenommenen Aufgaben arbeiten.

Eine sehr gute und heilsame Begleitung brachte in der letzten Zeit die Aufklärung über die ständig wirkenden Angriffe, die auf die gesamte Arbeit in der Sonnenoase und deren mitverantwortliche Personen gerichtet sind. Die Bewusstwerdung, wie astrale Wirkungsfelder durch Beleidigungen, Unterwanderungen, Cypermobbing und allerlei schlechtes Gerede entstehen, brachte so manche Schöpferkraft, die wie gelähmt war, wieder zurück und die Personen konnten mit Freude besser in ihre Aufgaben finden. Diese Bewusstseinsprozesse über die astralen Wirkungsfelder, die eben gerade durch negativ gerichtete Stimmen entstehen, können sogar in eine positive Kraft verwandelt werden.

Die Menschen werden tatsächlich im Studium durch die Bewusstwerdeprozesse schöner, während jene, die ihre Lebenssinnaufgabe in Polemik, Verwünschung und in Abwertung hineinlegen, sichtbar körperlicher und tatsächlich hässlicher werden. Die Jahresprognose, dass Hässliches mit dem Schönen streitet, hat sich bewahrheitet. Tragisch jedoch mutet es an, dass die Kriegssituation, wie sie jetzt in einem Ausmaß schwelt, nicht von mir vorhergesehen war. Die Arbeit des Eruierens, welche Kräfte hinter diesen Erscheinungen liegen, wird immer wieder die spirituelle Arbeit begleiten. Grundsätzlich müssten die Seminare und der weitere gesamte Meditationsaufbau, der eigentlich immer vorbildlich verläuft, zu einem besseren und friedvolleren Gleichgewicht führen. Warum aber dieses Ergebnis noch nicht erreicht wurde, bleibt noch zu klären.

Foto: Parsva Trikonasana von Celina Schramm.

Die Schönheit einer Asana spricht für sich. Nach dreijähriger Ausbildung entwickeln sich sehr schöne Bewegungen mit Anziehungskraft. Die Asanas bringen eine Leistung in die Welt und wirken friedensfördernd.


Die Yogalehrerfortbildung verlief heiter und mit vielen aktiven Einsätzen der verschiedensten Teilnehmer. Der Saal war bis zum letzten Platz besetzt; trotzdem aber konnte das rege Zusammenarbeiten jegliches Aufkommen einer Klaustrophobie sofort verhindern.

Die Asanapraxis zwischen fortgeschrittenen und einfacheren Übungen brachte täglich eine Erweiterung für die Gestaltung der eigenen Möglichkeiten sowie auch der Unterrichtsformen.

Zentrales Thema war die Betrachtung der Neuroplastizität (Gehirn und Nervensystem) in Verbindung mit der Frage: Wie entwickelt sich eine psychische Stabilisierung durch die verschiedensten Übungen?

Schließlich wurde der Yogaunterricht als konfessionsfreier, nicht personengebundener und allgemein verständlicher Unterricht diskutiert, sodass dieser allgemein mit den Bildungseinrichtungen auf natürliche Weise dialogisiert werden kann. 

Grundsätzlich zeigte sich bei den Fortbildungstagen, wie das Üben durch gezielte Anleitung und gegenseitige Wahrnehmung erstaunlich schnelle Fortschritte bewirken kann. Das Arbeiten in diesem fortschrittlichen Sinn machte Freude. 

Die nächste Fachfortbildung für Yogalehrer findet von Donnerstag 5. November (14.30 Uhr), bis Sonntag, 8. November (13 Uhr) in Naone statt. Der Kurs, der bisher hauptsächlich unter der Betreuung von Referenten stand, wird nun von mir selbst geleitet, wobei einige Fachbeiträge dritte Personen nach sorgfältiger Auswahl leisten.


Die Wochenenden beinhalten Asanastunden und die Ausarbeitung von Meditationsinhalten. Ganz besonders die Fähigkeit, die Meditation so praktisch wie möglich anzuwenden, liegt im besonderen Interesse der Wochenenden. Es wäre günstig, wenn die Studienteilnahme recht zügig zu dem Ergebnis führt, dass jede einzelne Person die Meditation selbst anleiten kann und die Gründe, warum eine gegenständliche Beziehungsaufnahme in der Konzentration notwendig ist, zu erklären vermag. Die Tage sollen zur bewussten Erkraftung der vorgenommenen Ziele dienen.

Vṛścikāsana mit Hanumānāsana: Die Asana, wie ich sie demonstriere, ist friedensfördernd, weil sie Gedankenkraft ganz über die leibliche Expression verkündet.

Wichtig erscheint es wohl, dass jene Synthese zwischen Geist und Welt in wachsendem Maße von allen Teilnehmern auf wenigstens einigen Themengebieten errungen wird. Nicht das Zweierlei, geistige Übung einerseits und auf der anderen Seite der Lebensalltag, kann fruchtbare Ergebnisse liefern. Ein Frieden fördert sich tatsächlich durch die einzelne Individualität, wenn diese sich so weit in einem geistigen Inhalt gründet, dass sie mit diesem eine einigende und glückliche Verbindung mit der Welt leistet. Wenn das Herzzentrum ausreichend durch inhaltliche Durchgestaltung gegründet ist, wird der Mensch zum Friedensförderer.

Wie sehr ist eine Leistung wie jene von Michelangelo ein Appell zum Frieden, da die Figur Genialität und Leistung, Idee und Vollendung im Werk ausdrückt?


ERSCHRECKENDE NOTIZEN

Genau zu jenem Zeitpunkt, als die Sonnenoase wieder einen aktiveren Kurs zusammen mit einer Ausbildung eröffnete, entflammten in den Konfliktbereichen USA, Iran und Israel erneute Eskalationen. Drohungen und Uneinigkeiten setzen sich fort und scheinen wie unaufhaltsam eine längere Zukunft zu determinieren.

Die Arbeit, die in der Sonnenoase diese Tage vollbracht wird, gelang jedoch hervorragend. Alle Anwesenden, es waren knappe 80 Personen, leisteten ohne Ausnahme eine sehr progressive, gesundheitsförderliche und spirituell erkraftende Entwicklung. Das Arbeiten war freudig, ausnahmslos ohne jegliche Disharmonie, individuell und gemeinschaftlich, und es konnte eine Äthersphäre des Friedens erzeugt werden.

Warum erreicht diese sehr gelungene Arbeit in der Sonnenoase nicht das Weltentableau? Sowohl im Iran als auch in der Ukraine schärfen sich die Provokationen. Es wird wohl eine große Sorgfalt im spirituellen Erkraften in der Zukunft notwendig sein.

Grundsätzlich besteht ein Zusammenhang zwischen spiritueller Arbeit und der Weltensituation. Jedoch darf Spiritualität nicht als nette Unterhaltung oder als Wirtschaftszweig gesehen werden. Für die nächsten Arbeitsschritte wird der Zusammenhang der eigenen persönlichen Entwicklung mit der allgemeinen Ausstrahlung in der Welt zu einem gewissen Grade Thema bleiben.


Die Regenerationswoche wird unter meiner Regie stattfinden, ich werde jedoch eine Person zur Begleitung und Ausarbeitung der inhaltlichen Thematik bestimmen. Die wesentlichen Hinweise für die individuelle Lebensperspektive gebe ich selbst in Gesprächen. Es ist wichtig, das Buch „Heilkraft durch Yogaaktivität“ bereits im Vorfeld zu besitzen und sich auf die Tage vorzubereiten.

Eine Teilnahme ist empfehlenswert, wenn spirituelle Grundlagen in Kombination mit körperlicher Gesundheitsentwicklung gewünscht werden. Grundsätzlich tragen alle Kurse, die von meiner Seite geführt werden, zu einer Heilserkraftung bei. Bei den Regenerationstagen werden in besonderem Maße neue Lebensperspektiven angeregt und es wird mehr Rücksicht auf die individuelle Disposition gelegt. Auch weniger bewegliche Personen können daran teilnehmen.


Für Anmeldungen und weitere Informationen bitte an die Mailadresse: info@heinz-grill.de wenden.