Spirituelle Erkraftung in Belgien
Bericht der Veranstaltung in Belgien vom 6. und 7. Juni 2026

In Belgien, als Heinz Grill ankam, war das Wetter regnerisch, windig und kalt. Die Temperatur kletterte kaum auf ganze 12 Grad Celsius. Die Organisatoren waren etwas deprimiert, da sie mit gesundheitlichen Symptomen einen unliebsamen Kampf führen mussten. Weitere Bedingungen, die nicht erwähnenswert sind, rundeten das Bild zur Perfektion im Sinne von Stress ab.
Die Veranstaltung begann am Samstag um 9.30 Uhr mit 80 Teilnehmern zur dreistündigen Yogaeinheit. Langsam lichtete sich das Wetter, die Sonne leuchtete in ersten Phasen durch, sodass man fast die Ahnung gewinnen hätte können, dass es Sommer ist. Der eifrige Austausch zwischen Heinz Grill und den übenden Teilnehmern erbrachte eine wachsende Lebendigkeit und ein Interesse für das Thema. Viele meldeten sich bereits in der Yogastunde zu Fragen und weiteren Interessen.

Es kam der Nachmittag. Die Organisatoren hatten sich bereits gesundheitlich erholt, denn die interaktive, persönliche Sphäre erbrachte eine gewisse Zuversicht. Es waren doppelt so viele Teilnehmer im Vortrag, der über vier Stunden mit einer Pause stattfinden sollte.

Die Thematik richtete sich an die Entwicklung einer Beziehungsfähigkeit, die nach den Darlegungen des Referates das Kernstück zur seelischen Kraft bildet. Das Erstaunliche an diesen Vorträgen von Heinz Grill ist es, dass er nicht nur in Theorie und intellektuellen Wortformeln die Thematik entfaltet, sondern sie lebendig mit Empfindungen begleitet, sodass im Publikum eine erstaunliche Beziehungsfreude mit wachsender konzentrierter Anteilnahme entstand.

Am Ende fand eine Seelenübung zur Betrachtung des Meeres bzw. des Wellengangs des Meeres statt. Die Fragestellung war, wie die Konzentration auf ein Bild gerichtet sein kann, damit mit der Zeit die verborgene Wirklichkeit, die in der Wellenbewegung lebt, näher erfahrbar erscheint.
Es war zum Staunen: die Teilnehmer waren nach dieser Übung mehr denn je erfrischt, die Physiognomien zeigten auffallend schöne Formstrukturen und anstelle von Müdigkeit offenbarte sich ein unmittelbarer Lebenskraftgewinn. Der Vortrag fand sehr interaktiv zusammen mit den Teilnehmern statt, sodass Gesundheit, Beziehung und Meditationstätigkeit in einen Zusammenhang gelangten.
Das Singen des Liedes „Lokah samastah sukhino bhavantu“ mit drei hinzugewählten, vom Referenten verfassten Strophen belebte zudem das Verständnis des gesamten Vortrages. Lokah samastah beschreibt nach den Schilderungen von Heinz die Ebene der Seele, die im Nachtodlichen ganz zu ihrer Wirklichkeit wird. Die freudige Stimmung, die keinesfalls Emotionen zeigte, sondern wirklich feine Empfindungen aufleuchten ließ, konnte sowohl für diese irdische Welt, die ihren Wert zur Entwicklung besitzt, als auch für die nachtodliche Welt, die die Freude an den Tätigkeiten des Menschen empfinden kann, wahrgenommen werden.

Die ergänzende Yogastunde am Sonntag Vormittag mit einer größeren Anzahl von Teilnehmern brachte noch einmal das Verständnis für die Praxis von den sog. Asana-Übungen und es waren deutliche Entwicklungsfortschritte im Lernen und Praktizieren spürbar. Mit dem Sonntag erreichte erstmals die Sonne die doch stark von Regen und Wind heimgesuchte belgische Landschaft.


Als ich schließlich wieder die italienische Landschaft nach getätigtem Flug betrat, fiel mir die unterschiedlich geartete Baukunst im besonderen Maße auf. Während in Belgien häufig die vertikalen Formen fehlen und die Backsteinhäuser in mehr kubischer Form die Landschaft zeichnen, so befindet sich doch in Italien ein unendlicher Formenreichtum mit vielen vertikalen Elementen. Die gegenseitige Belebung und der Austausch über Themen beispielsweise Architektur, Medizin, Yoga, Spiritualität und allgemein seelisch-geistige Entwicklung kann auf vielen Gebieten sehr große Früchte tragen. Die Reise war sehr erfolgreich und es ist zu wünschen, dass der Aufbau sowohl gesundheitlich als auch atmosphärisch noch längere Zeit anhält.
Wohl haben einige Personen, die mit der Veranstaltung mitgedacht und mitgefiebert haben, einen nennenswerten Beitrag zum Gelingen geleistet.
Lisa Q.
Eine Veranstaltung für den Frieden
Am Samstag beginnt die zweitägige Veranstaltung in Belgien.
Mit ihr ist auch ein unmittelbarer Friedensbeitrag gegeben.

Mehr dazu lesen Sie hier im zugehörigen Artikel.
VIELE MENSCHEN SIND EINGELADEN,
am Wochenende in Belgien mit Heinz Grill an praktischen Übungen zur Förderung der Gesundheit teilzunehmen.
In einer großen Yogaklasse werden mit Heinz Grill schöne, ästhetische Yogaübungen praktiziert.
Die Gegenseitigkeit fördert das individuelle Verständnis der āsana. Trotz der vielen Personen, die an einer Asanastunde teilnehmen, fühlen sich alle individuell wahrgenommen.
Es handelt sich deshalb nicht um eine Massenveranstaltung, sondern um eine thematische, sehr beziehungsvolle Arbeit.
Durch die Beteiligung vieler Menschen entsteht eine große Energie, ein energetisches Potential baut sich für das ganze Land auf.
(Fotos von Jeroen Franssens)



