Schulungskonzept

Der Mensch benötigt heute eine Schulung zu einer logischen Denkerkraftung und zur Entwicklung realer empathischer Empfindungen, damit er seine individuelle Kapazität einer Heilkraft in allen beruflichen Fachgebieten und im gegenseitigen sozialen Dialog für die aktive Gestaltung einer von Idealen getragenen Zukunft mit ganzer Verantwortung einbringen kann.

Besonders in den vergangenen Monaten ist ein eigenartiges Phänomen der zunehmenden Unlogik zu beobachten. Viele Suggestionen und Halbinformationen zeichnen die täglichen Meldungen und die Entscheidungen der Regierungen gegenüber der Corona-Krise sind mit Logik kaum mehr nachvollziehbar. Bis hinein in die persönlichen und beruflichen Bereiche vieler Menschen setzt sich dies fort und scheint ein klares Denken, eine klare Orientierung und vor allem ein natürliches zwischenmenschliches Gefühlsleben und gesundheitsförderliches Miteinander immer schwieriger zu machen. Die Schulung des Bewusstsein kann auf die Fragen der Zeit eine sehr weite Antwort geben.

Die individuelle Bewusstseinsaktivität und Beziehungsaufnahme im Studium ist sowohl zur geistigen Welt als auch zur irdischen Welt mit ihren sozialen, fachlichen Lebensbereichen sowie aktuellen Ereignissen und Phänomenen gerichtet. Das Studium erfolgt im Sinne eines Verwandlungsprozesses, in dem geistige Ideale vom einzelnen Menschen studiert, gedacht und ausgearbeitet werden, bis sie im sozialen Leben eine konkrete Umsetzung finden. Alle Bewusstseinsaktivitäten sollen zu einer Stärkung und zum Aufbau sowohl der geistigen nachtodlichen wie auch der irdischen Welt führen.

Grundlegend für die Art des Lernens ist das Kapitel in dem Buch von Heinz Grill
“Kosmos und Mensch”:
Das entwicklungskreative Lernen und die jenseitige Welt (Seite 30 – 35)
– Die Leistung ist eine notwendige Erscheinung, die ein Lernziel immer begleitet
– Notwendige Ausrichtung zu einer geistigen Quelle
– Die Toten lernen mit der menschlichen irdischen Entwicklung mit

Das Studium verbindet auf einzigartige Weise die Ausbildung und Vertiefung der jeweiligen beruflichen Fachkunde mit der Schulung des individuellen Potentials eines soliden eigenständigen und forschenden Denkens und einer objektiven Beziehungsaufnahme nach außen. Diese richtet sich zu den fachspezifischen Inhalten, zur Frage einer idealen Entwicklung des Menschen und zu philosophisch spirituellen Inhalten über universale Bedingungen des Menschseins, aus denen sich die gesunden Entwicklungsmöglichkeiten für die berufliche Praxis folgerichtig ergeben.

Die gesamte Schulung basiert auf Ideen und geisteswissenschaftlichen Forschungen von Heinz Grill, Rudolf Steiner sowie anderen philosophischen, spirituellen Persönlichkeiten und gut fundierten fachspezifischen Werken der Gegenwart und Vergangenheit. Es handelt sich um eine inhaltliche Auseinandersetzung mit einem spirituellen Gedankengut, in Verbindung immer anknüpfend an den aktuellen Lebensbedingungen und Zeitphänomenen. Die Forschungsergebnisse und Darstellungen von Heinz Grill wie auch von Rudolf Steiner sind sehr präzise und durch die wissenschaftliche Exaktheit für jeden Interessierten logisch nachvollziehbar. In ihrem Ansatz etwas unterschiedlich, reichen sie bis zur Umsetzung der Spiritualität vor allem in soziale, künstlerische und fachliche Bereiche, wie künstlerische Bewegung, Heilkunde und Medizin, Pädagogik, Kommunikation, Architektur, Fragen der Ernährung, Ökonomie und Ökologie.

Die Inhalte der wöchentlich erscheinenden Meditationsbriefe von Heinz Grill
sind zentrale Mitte der Schulung.
(Die Meditationsbriefe können Sie anfordern über die Email: studientage@libero.it)

Heinz Grill drückt als lebender spiritueller Lehrer in seiner gesamten Tätigkeit eine große Authentizität aus. Die von ihm beschriebenen Inhalte und die Möglichkeit einer Heilkraft, die direkt aus dem Individuum in den alltäglichen Handlungen ausstrahlt, sind in seiner Person unmittelbar erfahr- und beobachtbar. In der unmittelbaren Begegnung mit ihm kann der Studierende diese Möglichkeiten der individuellen Entwicklung in der Spiritualität erfahren. In der eigenständigen und sehr konkreten Auseinandersetzung, sowohl mit den Inhalten als auch im gegenseitigen Austausch, d.h. im Lernen nach den Grundprinzipen des spirituellen Studiums, lernt der Studierende, dass jeder Mensch eine Heilkraft für seine Umgebung freisetzen kann. Der Mensch selbst steht in der Mitte des Entwicklungsvorgangs und der Fachkunde.

Das Lernen basiert sowohl im Hinblick auf die Spiritualität, die Fachkunde und wie auch zu den Mitmenschen darauf, die subjektiven Neigungen zu verlassen und eine objektive Beziehungsaufnahme zum Gegenüber oder einem Objekt aufzubauen. Dafür schult der Studierende ein Denken, das nicht in der Emotion oder im Willen ansetzt, sondern in einer freien Beobachtungs- und Vorstellungstätigkeit. Der Studierende wählt einen spirituellen Inhalt aus, und dieses Thema arbeitet er objektiv heraus, bis er es in Beziehung zur Welt, zu seinem Beruf und den sozialen Verhältnissen als gesundheitsförderliche Kraft bringen kann. Ein eigenes Interesse an Entwicklung ist Voraussetzung.

Zur Organisation des Studienbetriebes:

In seinem Gedicht zur Organisation “Organisieren heißt Menschen erheben und verbinden” beschreibt Heinz Grill, was es heißt und was es braucht, ein Meister des Organisierens zu werden. Auf dieser Grundlage wird der laufende Studienbetrieb gedacht und organisiert.