Welche konkreten Wirkungen entstehen durch Betrachtungen der Natur und der Ätherkräfte?

Gedanken von Heinz Grill zusammengefasst von Sigrid Königseder

Die tägliche Praxis der Ätherbetrachtung und der Natur begleitete Heinz Grill am 8.3.22 mit konkreten Fragen, damit das Wahrnehmen nicht zu sehr auf einem vagen und ratenden Niveau verbleibt, sondern klare Erkenntnisse entstehen.

Die Anwesenden befanden sich auf der noch winterlich hellbraunen Wiese der Waldlichtung von Naone. Heinz Grill stellte die Frage, welche Ätherkräfte bzw. Elementarwesen wahrnehmbar sind. Obwohl die Ätherkräfte nicht mit den Sinnen oder den Emotionen wahrgenommen werden können, wurde zunächst die Betrachtung auf das konkret Sichtbare nach außen gerichtet. Der Boden wirkte kräftig und zentriert und es konnte eine ruhige Sphäre beobachtet werden. Heinz Grill stellte die Frage, ob der Boden so wirke, als ob die darin befindlichen Pflanzen sogleich hervorsprießen wollten. Die Anwesenden kam nach erneuter Betrachtung zu dem Ergebnis, dass die Wiese kraftvoll und gleichzeitig aber doch verschlossen und verhalten wirkte. Dies korrespondiere mit dem Wirken des Lebensäthers, der eine Zentrierung in die Erde hinein ausdrückt und eine ruhige weite Sphäre nach oben entfaltet. Heinz Grill wies jedoch darauf hin, dass man über den reinen Sinneseindruck noch nicht die Ätherkräfte sehen könne. Man benötige wiederholte Beobachtungen um diese unsichtbaren Kräftewirkungen wahrnehmen zu lernen. Ein Student bemerkte nach den Betrachtungen eine Kräftigung bei allen und ein besseres und ruhiges in Beziehung-stehen zu den anderen.

Mit der Frage: „Was geschieht in der Natur, wenn der Mensch eine Betrachtung der Natur macht?“ regte er das weitere Forschen an. Die Antwort sollte fachlich und konkret beschreibend unter Einbeziehung der Ätherkräfte und auch Astralsphäre erfolgen.

Die Reflexionen dazu erweiterte Heinz Grill indem er sagte: so wie der Mensch wahrgenommen werden wolle, so wolle auch die Natur wahrgenommen werden. „Lebendiges will wahrgenommen werden.“ Die Elementargeister und die verschiedenen Naturerscheinungen würden förmlich darauf warten, dass sie vom Menschen beachtet werden. Sie erfahren durch die wahrheitsgetreue Wahrnehmung von Seiten des Menschen eine direkte Verstärkung. Als Beispiel nannte er die scheuen Eidechsen, die die Begegnung suchen und hervorkommen, selbst wenn der Mensch ganz nah auf ihren Steinen sitzt. Geht ein Mensch achtlos, emotional, in depressiven Stimmungen oder seinen Problemen versunken durch die Natur, dann ignoriert er sie und schwächt sie damit.

Ganz allgemein wies er auf die bekannte gesundheitsfördernde Wirkung des Wanderns oder Arbeitens im Wald hin. In den feuchten bodennahen laubigen Zonen und im Glitzern des Wassers zeigen sich die sogenannten Undinen, die Elementargeister des Wassers. Sie wirken auf den gesamten Säftefluss im menschlichen Körper belebend und regenerierend. Im Boden selbst, im Wurzelbereich leben die sogenannten Gnome, die Elementarwesen der Erde. Heinz Grill beschrieb sie als außerordentlich und viel viel intelligenter als den Menschen. Sie wirken auf den Kopfbereich und wollen die Menschen in ihrem Denken stärken.

Gehe man aber in den Wald und in die Natur, um diese heilsamen Wirkungen für sich zu konsumieren, wirke dies schwächend auf die Natur und die Elementarwesen. Ein forschendes Betrachten und interessiertes Wahrnehmen stärke sie. Der Konsum auch dieser Naturerscheinung drücke eine Habenorientierung aus. Die wahrnehmende Betrachtung führe den Menschen mehr in eine gegenwärtige seelische Aktivität und damit ins Sein. Im konkreten Sinne wird durch die aufmerksame Wahrnehmung nach außen der Lichtäther mit seiner öffnenden, ausdehnenden und beziehungsfreudigen Wirkung gefördert. An der Natur und auch am Betrachter wird dadurch ein lichter und schöner werden beobachtbar.